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Atemtraining für mehr Gesundheit und Energie: Ein Leitfaden

Aktualisiert: 23. Apr.


So etwas einfaches wie atmen hat eine unglaubliche Macht. Erfahre hier, wie du Atemtraining für dich nutzen und leicht in deinen Alltag einbauen kannst.



Frau atmet entspannt durch und genießt ihr Leben


In unserem hektischen Alltag bleibt oft wenig Zeit für Selbstfürsorge. Doch was, wenn ich dir sage, dass du mit einer einfachen täglichen Übung nicht nur deine Gesundheit unterstützen, sondern auch deine Energie steigern kannst? Klingt zu schön, um wahr zu sein?


Lass mich dir erklären, warum Atemtraining so wirkungsvoll ist und wie du es ganz leicht in deinen Alltag integrieren kannst.


 

Inhaltsverzeichnis:



 

Die Bedeutung von Atemtraining für deine Gesundheit


Deine Atmung ist weit mehr als nur ein automatischer Vorgang, der dich mit Sauerstoff versorgt. Sie ist ein Schlüssel zur Regulation deines Nervensystems und beeinflusst maßgeblich deine körperliche und emotionale Gesundheit.

 

Durch bewusstes Atemtraining kannst du Einfluss auf verschiedene Aspekte deiner Gesundheit nehmen:

 

  • Stressabbau: Eine flache und schnelle Atmung ist oft ein Zeichen von Stress. Durch bewusstes, langsames Atmen kannst du dein Nervensystem beruhigen und den Stresslevel reduzieren.

  • Entgiftung: Die Atmung ist ein wichtiger Mechanismus, um Giftstoffe aus deinem Körper zu entfernen. Tiefes Atmen unterstützt diesen Prozess und hilft, deinen Körper zu entgiften.

  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung: Eine effiziente Atmung sorgt dafür, dass dein Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Dies ist entscheidend für die Energieproduktion und das Funktionieren deiner Organe.



Die Wissenschaft hinter dem Atemtraining


Die positiven Auswirkungen von Atemtraining sind wissenschaftlich gut belegt. Studien zeigen, dass regelmäßiges Atemtraining unter anderem zu einer verbesserten Herzfrequenzvariabilität, einer gesteigerten Lungenfunktion und einer Reduzierung von Stresshormonen führen kann.


Die Weltgesundheitsorganisation hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt und geht davon aus, dass im Jahr 2020 jede zweite Krankmeldung auf Stress zurückzuführen sein wird.


Stress ist nichts anderes, als ein dysreguliertes Nervensystem, das dauerhaft im Sympathikusmodus arbeitet. Da wir Menschen Gewohnheitstiere sind und sehr anpassungsfähig, merken wir sehr bald gar nicht mehr, dass wir gestresst sind.


Körperliche Beschwerden, wie Verspannungen, Schlaf- oder Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen oder Herzrasen sind zu unserem "Normal" geworden.

 

Durch gezielte Atemtechniken kannst du den Zustand deines Nervensystems verändern.

Die tiefe Bauch- Zwerchfellatmung aktiviert den parasympathischen Teil deines Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist. Flaches Brustatmen hingegen aktiviert den sympathischen Teil, der dich in den Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt.


Wenn du mehr über dein Nervensystem wissen möchtest, lies diesen Artikel: Richtig Atmen: Wie das geht und wie du die richtige Atemübung für dich findest

 


Praktische Tipps für dein Atemtraining


Jetzt fragst du dich vielleicht, wie du Atemtraining konkret in deinen Alltag integrieren kannst. Hier sind ein paar einfache Tipps, die dir den Einstieg erleichtern:

 

  • Tägliche Atemübungen: Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für bewusstes Atemtraining. Setze dich entspannt hin, schließe die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Atme langsam und tief durch die Nase ein und aus. Leg dabei eine Hand auf deinen Bauch und schick die Atmung zu deiner Hand.


  • Atemfokussierte Aktivitäten: Verbinde deine Atemübungen mit bestimmten Aktivitäten, wie zum Beispiel Yoga, Meditation oder einem Spaziergang in der Natur. Dadurch integrierst du das Atemtraining ganz nebenbei in deinen Alltag.


  • Atempausen: Nutze bewusste Atempausen, um zwischendurch kurz innezuhalten und tief durchzuatmen (siehe tägliche Atemübung). Dies kann besonders hilfreich sein, um in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und dich zu zentrieren.



Ein Trick, um jede Veränderung leichter zu machen


Hast du auch mal versucht, mehr Sport zu machen, deine Ernährung umzustellen oder sonst etwas zu verändern? Du nimmst es dir fest vor und trotzdem klappt es nicht?


Das kann daran liegen, dass dein Nervensystem im Stressmodus (Sympathikusmodus) unterwegs ist. Den nennt man auch Überlebensmodus oder "Fight & Flight".


Die wichtige Frage, die dein Nervensystem in Dauerschleife stellt "Bin ich sicher?" wurde mit nein beantwortet. Wenn du nicht sicher bist, geht es darum, zu überleben. Da kannst du nicht mit dem Kopf Entscheidungen treffen, die etwas verändern und somit auch eine potentielle Gefahr darstellen.


Deshalb bist du selbst dein bester Saboteur. Veränderung funktioniert nur - und geht nebenbei bemerkt so viel leichter - wenn du dich sicher fühlst. Das ist aber nur der Fall, wenn dein Parasympathikus aktiv ist, also wenn du entspannt bist.


Deshalb meine Empfehlung, egal, welche Herausforderung zu hast:


Starte immer damit, dein Nervensystem zu regulieren.

Das aktiviert deinen inneren Sicherheitsmodus und darin lebt es sich viel angenehmer. Der einfachste Weg das zu tun, führt über deine Atmung und gezieltes Atemtraining.




Fazit


Atemtraining ist eine einfache und effektive Möglichkeit, deine Gesundheit und Energie zu steigern und der Super-Hack jede Art von Veränderung zu erleichtern.


Indem du deine Atmung bewusst lenkst, kannst du Stress abbauen, deinen Körper entgiften und dein Nervensystem regulieren. Probiere es aus und erlebe selbst, welche positiven Veränderungen bewusstes Atmen in dein Leben bringen kann!



 

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Gib Stress keine Chance!






 
Quellen:
  • Patrick McKeown, 2021, "Atme und heile dich selbst"

  • James Nestor, 2020, "Breath - Atem"

  • Ausbildungsinhalte "Holistic Breath Collective" Atem-Coaching Ausbildung

 

Wenn du neugierig geworden bist und mehr erfahren möchtest, dann sieh dich gern auf meiner Homepage um und buche am besten direkt ein kostenfreies Vorgespräch.







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Nina Mussmann lachend
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