top of page

Den Kinderwunsch aufgeben: Wann ist der richtige Zeitpunkt?


10 Fragen, die dir helfen einen klaren Blick auf deinen Kinderwunsch zu bekommen. Und warum es dir auch im Kinderwunsch hilft, zu akzeptieren was ist, zu fühlen und einen Plan B zu machen.


Es gibt einen Weg durch die Trauer, der wieder Licht in dein Leben bringt, auch bei unerfülltem Kinderwunsch

  • Dieser Artikel ist für alle, die sich ein Kind oder noch weitere Kinder wünschen, bei denen es aber bisher nicht klappt. Und auch für alle, die schon wissen, dass sie sich von ihrem Kinderwunsch verabschieden müssen oder wollen.


  • Du findest hier 10 Fragen, die dir mehr Klarheit darüber verschaffen, wo du auf deiner Kinderwunschreise stehst.


  • Du erfährst, wie du die jetzige Situation akzeptieren kannst und warum du deinen Kinderwunsch nicht verrätst, wenn du einen Plan B machst.


 

Inhaltsverzeichnis:





 

Den Kinderwunsch aufgeben: Wann ist der richtige Zeitpunkt?


Dein Herz sagt jetzt bestimmt: „Nie!! Ich wünsche mir so sehr ein eigenes Kind, ich gebe nicht auf!“


Dein Verstand meldet sich vielleicht ganz leise und sagt: „Du bist bald 40, wie wahrscheinlich ist es da noch schwanger zu werden und ein gesundes Baby zu bekommen?“


Dein Herz: „Aber möglich ist es! Ich lese immer wieder von Stars, die noch mit Ende 40 ein Kind bekommen haben.“


Diesen Dialog könnte ich ewig fortsetzen. Und beide haben Recht.

  • Es gibt Ausnahmefälle, in denen Frauen jenseits der 40, 42, 45 gesunde Kinder bekommen.

  • Es gibt zahlreiche Frauen, die auch mit Mitte oder Ende 30 kein Kind bekommen – trotz künstlicher Befruchtung.


Den einen richtigen Zeitpunkt den Kinderwunsch aufzugeben, gibt es nicht.

Du allein kannst für dich deinen Weg finden. Einen Weg, der sich für dich stimmig anfühlt. Um einen besseren Rundumblick auf deinen Kinderwunsch zu bekommen, jenseits des emotionalen Chaos, habe ich dir einige Fragen zusammengestellt.


Sie können dir dabei helfen, einen klareren Blick zu bekommen und zu entscheiden, ob der Zeitpunkt gekommen ist, dich von deinem Kinderwunsch zu verabschieden.



Diese 10 Fragen helfen dir, einen klaren Blick auf deinen Kinderwunsch zu bekommen


Ich unterscheide drei Bereiche, die von deinem Kinderwunsch betroffen sind. Denn alles, was du tust, hat Konsequenzen auf:

  • Deine körperliche Gesundheit

  • Deine mentale Gesundheit

  • Deine generelle Lebensqualität


Einfluß des Kinderwunsches auf deine körperliche Gesundheit


Ein Kind zu empfangen, auszutragen und zur Welt zu bringen braucht ganz schön viel Energie. Richtig los geht es aber erst, wenn das Kind auf der Welt ist. Stillen, extremer Schlafmangel, Sorgen und Ängste sind sehr kräftezehrend.


Deshalb darfst du dich Fragen:

  1. Wie steht es um meine körperliche Verfassung?

  2. Bin ich fit genug?

  3. Gibt es gesundheitliche Probleme, die ein erhöhtes Risiko darstellen (z.B. Rauchen, Thrombose, Bluthochdruck etc.)?


Einfluß des Kinderwunsches auf deine mentale und körperliche Gesundheit

Es gibt viele Wege, um schwanger zu werden. Jeder Weg hat Konsequenzen für deinen Körper und auch für deine mentale Verfassung. Hier einige Beispiele:

  • Die Hormonbehandlung bei einer künstlichen Befruchtung kann echt heftig sein. Es gibt viele gesundheitliche Risiken, die ich hier nicht nenne, da ich keine Ärztin bin, die du dir aber bewusst machen solltest.

  • Mit steigendem Alter steigt auch das Risiko einer Fehlgeburt. Und auch das Risiko, ein nicht ganz gesundes Kind zu bekommen. Sollte das so sein, bist du bereit, dein Leben komplett nach den besonderen Bedürfnissen deines Kindes auszurichten?

  • Solltest du dich für eine Eizellspende oder Spermaspende entscheiden, ist es wichtig, dir bewusst zu machen, dass das Kind nicht deine Gene oder die deines Partners tragen wird. Dieser unbekannte Teil der Herkunft kann sich später bemerkbar machen. Das kann mental ganz schon herausfordernd sein.

Deshalb frage dich ganz ehrlich:

  1. Wenn ich ganz faktisch alle möglichen Konsequenzen in Betracht ziehe: Wozu bin ich aus tiefstem Herzen bereit?

  2. Wie weit will ich gehen, um schwanger zu werden?

  3. Welche Risiken bin ich bereit zu tragen?


Einfluß des Kinderwunsches auf deine Lebensqualität

Während der Kinderwunschreise dreht sich meist alles nur ums schwanger werden. Vielleicht hast du schon einige Zeit auf viele Dinge verzichtet? Vielleicht auf Alkohol, bestimmte Lebensmittel oder auch auf bestimmte Sportarten?


Vielleicht hat sich dein Freundeskreis verändert? Vielen fällt es schwer, weiter mit Paaren befreundet zu bleiben, die Kinder bekommen. Vielleicht läuft deine Partnerschaft nicht immer rund, weil ihr einen unterschiedlich starken Kinderwunsch verspürt oder auch weil Sex zur Pflichtaufgabe geworden ist?


Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die letzten Jahre zu reflektieren und dich auch zu fragen, wie es weitergehen soll. Frage dich:

  1. Wie glücklich und zufrieden bin ich jetzt gerade mit meinem Leben?

  2. Was soll sich durch ein Kind verändern?

  3. Welche Bedürfnisse sind in meinem Leben nicht erfüllt?

  4. Können sie wirklich nur durch ein eigenes Kind erfüllt werden?



Blick auf den Kinderwunsch ohne rosarote Brille


Wenn du ganz ehrlich über diese Fragen nachdenkst und in dich reinspürst, was sagt dein Herz oder dein Bauch dann?


Wenn du spürst, dass du nicht so weit bist, deinen Kinderwunsch ganz aufzugeben, ist das völlig ok. Es hilft auch, wenn du dir Klarheit darüber verschaffst, zu welchen Schritten du noch bereit bist und wo für dich die Grenze ist.


Und trotzdem lade ich dich ein, weiterzulesen. Denn der nächste Schritt ist nicht nur wichtig, um dich vom Kinderwunsch zu verabschieden. Er sorgt auch dafür, dass deine Lebensqualität im Hier und Jetzt steigt. Auch im Kinderwunsch.



Der erste Schritt beim Abschied vom Kinderwunsch: Akzeptiere was ist.


Ich weiß, das ist nicht leicht. Deshalb gebe ich dir direkt die wichtigste Botschaft zur Akzeptanz mit:


Du musst nicht toll finden, was du akzeptierst.

Aber: Solange du gegen etwas ankämpfst, verbrauchst du all deine Energie für diesen Kampf. Bei einem Faustkampf ist das offensichtlich. Das gleiche gilt auch für innere Kämpfe, für unerfüllte Wünsche, die dein ganzes Leben beeinflussen und für das sich ärgern oder wütend sein.


Solange sich deine Gedanken um die folgenden Fragen drehen:

  • Warum werde ich nicht schwanger?

  • Warum andere und ich nicht?

  • Was mache ich falsch, oder was kann ich tun, damit es doch noch klappt?

Solange steckst du in deinem inneren Kampf fest. Dadurch richtet sich deine ganze Energie auf das, was nicht ist. Auf das, was du gern ändern würdest, was aber nicht in deiner Macht liegt. So fütterst du dein Gefühl der Hilflosigkeit, der Verzweiflung und auch der Wut.


Denn deine Gedanken erschaffen deine Gefühle.

Diese Art Gedanken erschaffen jede Menge unangenehme Gefühle, die du sicher nicht haben möchtest. Aber wie kannst du das ändern?


Indem du akzeptierst, was jetzt gerade ist.


 

Du willst endlich aufhören so viel zu grübeln?




Dann habe ich hier 3 effektive Strategien für dich. Dadurch wird:

  • Dein Kopf wieder klarer

  • Du bleibst gelassener

  • Du schaffst Raum für neue Lösungen

Trag dich für 0 Euro in meinen Newsletter ein und hol dir so die Video-Anleitung.





 

So geht das mit dem Akzeptieren


Ich lade dich ein, mit mir zusammen den folgenden Satz zu sagen (gern laut):


Ich akzeptiere, dass ich keine Kinder habe. Ich finde es nicht toll, aber ich akzeptiere, dass es jetzt so ist.

Wenn du schon bereit dafür bist, sag gern: Ich akzeptiere, dass ich keine Kinder haben werde.


Es kann sein, dass sich zunächst Widerstand in dir regt. Das ist ok. Manchmal braucht es ein wenig Training. Deshalb empfehle ich dir, den Satz immer mal wieder zu sagen.


Parallel dazu kannst du lernen, mit deinen Gefühlen zu sein. Im Grunde heißt das, all deine Gefühle zu akzeptieren und sie nicht länger zu bekämpfen oder zu verdrängen. Dazu empfehle ich dir meine Übung „Gefühle fühlen und nicht denken“. Du findest sie unten in diesem Artikel.


Auch Achtsamkeitsübungen und besonders Atemübungen helfen dir, im Hier und Jetzt zu sein. Nach und nach wird dein Nervensystem reguliert, wodurch du gelassener wirst und auch viel einfacher mit deinen Gefühlen umgehen kannst.


Das nennt man Selbstregulation und Selbstermächtigung.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es sich ganz wunderbar anfühlt, seinen Gefühlen und auch den Einflüssen von außen nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein.



Verrate ich meinen Kinderwunsch-Traum, wenn ich einen Plan B mache?


Ganz klare Antwort: Nein!


Es handelt sich lediglich um Selbstfürsorge. Ich nehme an, dass es dir jetzt gerade nicht gut geht. Du möchtest dich gern besser fühlen, doch es liegt nicht in deiner Macht, dafür zu sorgen, dass du ein Kind bekommst. Dieses Thema kannst du nur abgeben und darauf vertrauen oder zumindest hoffen, dass es doch noch klappt.


Dafür liegen ganz viele andere Dinge in deiner Macht. Selbst-Fürsorge beinhaltet schon im Wort, wer dafür die Verantwortung übernimmt, dass es dir gut geht. Genau! Du selbst.


Schau genau hin:

  • Welche deiner Bedürfnisse sind jetzt gerade nicht erfüllt?

  • Was brauchst du wirklich, um glücklich zu sein?

  • Wie kannst du deine innere Leere füllen?


Diese Fragen führen dich zu deinem Plan B. Und auch, wenn du doch noch ein Kind bekommst, ist es doch toll zu wissen, was dich glücklich und erfüllt macht, oder? Dann kannst du all das mit Kind leben.


Das nimmt auch Druck von deinem potenziellen Kind. Denn jetzt schiebst du die Verantwortung, dich glücklich zu machen, nicht länger auf ein Kind. Du übernimmst sie selbst.


Und auch aus spiritueller Sicht und energetischer Sicht:

Wenn du dafür sorgst, dass du dich gut fühlst, hat das immense Auswirkungen auf deinen Körper, dein Hormonsystem und dein Nervensystem. Ein gesunder und glücklicher Körper ist viel eher in der Lage zu empfangen.


Du verrätst deinen Kinderwunsch also nicht, wenn du ihn nicht mehr 100% in den Fokus stellst, du unterstützt ihn sogar.

Und du bist 1000-mal besser vorbereitet, wenn es doch nicht klappen sollte.


Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es herausfordernd sein kann, die Reise zu dir selbst anzutreten und deinen Plan B zu finden, der zu dir passt und dich glücklich macht. Schau dir dazu gern meinen Online Kurs „Dein Weg ins Glück – Finde deinen inneren Kompass an.“


Oder komm direkt ins Mentoring. Dort gehen wir alle Schritte gemeinsam. Infos zum Mentoring findest du hier.



Deine drei wichtigsten Take-aways:


  1. Ohne Emotionen denkt es sich leichter. Wenn du deinen Weg finden willst, helfen kritische Fragen und ehrliche Antworten.

  2. Wenn du akzeptierst, was jetzt ist, kommst du aus dem Strudel der Hilflosigkeit und Verzweiflung raus.

  3. Durch einen Plan B verleugnest du deinen Kinderwunsch nicht, du unterstützt ihn sogar.


 

So lernst du dich besser kennen: Finde deine Glücksmotive!


​Trag dich für den Newsletter ein und du erhältst das kostenlose 30-minütige Video Training. Dabei hilft dir das Training:

  • Du erkennst, was dich antreibt.

  • Du verstehst, was dich glücklich macht.

  • Du weißt, wie du mehr Energie bekommst.



 

Wenn du neugierig geworden bist und mehr erfahren möchtest, dann sieh dich gern auf meiner Homepage um und buche am besten direkt ein kostenfreies Vorgespräch.







Mit einem Klick auf das Bild, erfährst du mehr über mich und wie ich gelernt habe, die ungewollte Kinderlosigkeit zu verarbeiten und trotzdem glücklich und erfüllt zu leben.



130 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page